Eigentlich sollte an dieser Stelle ein großer Test der "Formazell Höschenwindel" stehen. Die Windel ist eine der ältesten Windeln, die ich je bekommen habe. Expertenschätzungen datieren sie auf das Jahr 1990 zurück, da sie weder Auslaufbarrieren noch eien knister-reduzierende Folie hat. Auch merkt man bei dieser Windel noch richtig, wie nass es in ihr eigentlich ist.
Also habe ich gestern abend für die Leser/innen dieser Seite ein paar Fotos von der Formazell-Windel geschossen und mich dann entschlossen, sie auch mal anzuziehen um ein paar mehr "live"-Fotos auf diese Seite zu bringen.
Während ich also ganz gemütlich die Windel anziehe, höre ich Schritte aus dem Trepppenhaus. Habe mir schon gedacht, das Mädel unter mir hat aber viele Besucher, als es aufeinmal bei mir an der Tür klopft! Fast starr vor Schreck bemühe ich mich, die Windel vom Körper zu reißen, meine Boxershort und Hose wieder anzuziehen und schließe schließlich meinen Gürtel mit einem eindeutigen Geräusch. Die Windel habe ich in der Eile irgendwie nicht mehr so richtig verstauen können, denn schon höre ich meinen Namen an der Tür rufen...
Also habe ich ganz schnell die Tür aufgemacht und wer steht da? Die drei koreanischen Austauschstudentinnen, mit denen ich für heute abend verabredet war! Mehr & Bilder:
Noch in der Tür stehend nehme ich Ihnen die Jacken ab, biete Ihnen ein Getränk an (Vodka Pineapple, Baileys oder japanischen Eistee, auf den dann die Wahl fehlt) und hänge ihre Jacken auf. Derweil haben es sich die drei auf der Wiener U-Bahn-Bank in meinem Zimmer bequem gemacht, und ich habe mich mit den Getränken dazugechillt.
In diesem Augenblick sehe ich, dass die Windel noch recht eindeutig in der Ecke neben meinem Bett liegt...
Die habe ich dann einfach mit den Decken zusammen in die Ecke geschoben, so als ob ich aufräumen würde. Ob sie die Windel gesehen haben, weiß ich nicht...



