Mit 4,59 Euro pro Stück ist die AO Classy Comfort die teuerste Windel, die ich je getragen haben. Aber auch die bunteste, niedlichste und ungewöhnlichste
Mein erster Eindruck der quietschbunten Windel, als ich sie aus dem Paket holte, war durchweg positiv: dick, rascheln, knallbunt. Auch beim Auffalten versprach die Windel, die im Inneren ein blaues Vließ wie eine echte Pampers hat, durchweg viel.
Das Anlegen der Classy Comfort war jedoch recht schwierig. Wie bei jeder neuen Windel finde ich es immer eine kleine Herausforderung, die Klebestreifen so zu schließen, dass die Windel nicht nur bequem und auslaufsicher sitzt, sondern dass sie auch gut aussieht. Da hatte ich jedoch ziemlich zu kämpfen, da der mit extra Folie beschichtete Teil der Windel, der ein einfaches Wiederverschließen ermöglichen soll, nicht groß genug war.
Nach dem Schließen der vier Klebestreifen fühlte ich mich jedoch in meiner knallbunten Windel richtig glücklich. Sie saß ok, war warm und kuschelig, und die bunte Farbe war der absolute Hit. Vom Anlege- und Tragecomfort fand ich die Classy Comfort einer Absorin Night recht ähnlich, da ich auch bei dieser Windel immer etwas beim Anlegen zu kämpfen hatte. Zweifelsohne habe ich schon bequemere oder weichere Windeln um, doch die waren dann entweder mit Nässeindikatoren bedruckt oder mit einem pinken Streifen versehen.
Beim ersten Einnässen wurde es in der Classy Comfort warum und naß; das Vließ saugte nur mittelmäßig, und die Folie wurde mit zunehmender Tragedauer immer knisteriger und begann sich, vom Vließ abzulösen. Nach wiederholtem Einmachen sackte dann das Saugkissen recht weit nach unten, und aus der schönen bunten Windel strömte ein richtiger Windelgeruch, wie man ihn eigentlich nur noch von Vintage-Produkten aus alten Vorräten kennt. Langsam wurde es mir dann zu umbequem und zu feucht und ich beschloß, nach einer gründlichen Dusche auf eine Party zu gehen und den Windelabend, der so spannend begann aber wenig aufregend endete, zu beenden.
Bilder sind schon da, aber es gibt Probleme mit Blogger.
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