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Zwei unbekannte Windeln: Größe M oben, darunter die grüne L

Die hellblaue Schrift, welche lediglich die Größe und einige unverständliche
Nummern angit, ist zugleich ein Nässeindikator.

So unbeschriftet wie die Windeln ist auch die Verpackung: blühtenweiß,
nur blaß schimmert die Farbe der Windeln durch (oben links und untern
rechts: Molicare Classic Super No. 3 und No. 2 zum Vergleich)

Die beiden unbekannten Windeln sidn deutlich dicker im Vergleich zur oben liegenden Molicare Classic Super No.
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Vor kurzem bin ich auf eine mysteriöse Windel in blütenweißer
Verpackung gestoßen, welche weder einen Markennamen noch irgendeinen anderen
Hinweis auf den Hersteller vorzuweisen hatte.
- Farbe: blau (M) bzw. grün (L)
- vorne und hinten ein Bündchen
- Qualität: mittelmäßig mit hohem Raschelfaktor
Ganz anders als die
gängigen, immer dünner werdenden High-Tech-Windeln fühlt man sich
beim Tragen dieser Windel fünf Jahre zurückversetzt. Während moderne
Produkte beim Bewegen nur noch dezent rascheln, knistert diese unbekannte Windel
lauthals vor sich hin. Der nicht allzu robuste Zellstoff zerbröckelt leicht
im Schrittbereich, und schon nach kurzem Einnässen fühlt sich die Windel
feucht und nass an. Die Windel sitzt angenehm und fällt in der Größe
genauso wie die Molicare Classic aus. Beim Anlegen sorgten hier lediglich die
Bündchen am vorderen und hinteren Ende der Windel für einen noch besseren
Sitz.
Mit der Windel-Nostalgie war es leider bald zu Ende, gelangte die Windel doch
schon nach dem nächsten Einnässen an das Ende ihrer Absorptionskraft.
Zwar hielt die Windel dicht, doch schon nach so kurzem Tragen war der Zellstoff
gelartig weich geworden und eine deutliche Nässe zwischen den Beinen zu spüren.
Mein Verdacht: bei der unbekannten Windel handelt es sich um einen Billig-Ableger
der Molicare aus dem Hause Hartmann: hierfür spricht der gleiche Schriftzug
auf der Windel, die ähnliche Verpackung und mein Gespür.
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