Eine Windel, die sich
sehen lassen kann: fein und sanft, gleichzeitig sehr dick und dementsprechend
saugstark.
Die
weiße Abri Form ist vom Prinzip her der alten Tena maxi bis auf die
Klebestreifen recht ähnlich. Mit Saugmaterial ist sie jedoch um einiges
großzügiger ausgestattet, so dass der gesamte Schrittbereich bis
hinauf zu den Hüftknochen in einer dicken, zu den Seiten hin breiter
werdenden Vlies-Schlicht eingepackt ist. Das gleiche gilt für den Pobereich
- wo andere Hersteller kräftig sparen, wird hier mit Material fühlbar
nicht geknausert.
Faltet man die Abriform x-plus auf, strecken sich einem
die an den Rändern angebrachten Auslaufhilfen einladend entgegen. Auffällig
ist der blütenweiße Superabsorber, der gleichmäßig
dick verteilt ist. Das verspricht zusätzliche Dicke vorne und hintern,
was beim Tragen auch deutlich zu merken ist. Ungewöhnlich sanft schmiegt
sich die Windel zwischen die Beine.
Beim Einnässen verhält sich die Windel genauso
gut, wie man es vom ersten Eindruck her erwarten dürfte: wie bei jeder
dicken Windel wird die Flüssigkeit sofort begierig aufgesaugt, so dass
ein Nässegefühl zunächst völlig ausbleibt. Nach wiederholtem
Benutzen merkt man dann, wie voll und vor allem schwer die Windel - trotz
des trockenen Gefühls zwischen den Beinen - in der Zwischenzeit ist.
Bevor allerdings ein Windelwechsel ansteht, werfen wir noch
einen kurzen blick auf den Saugkörper: mittlerweile ist das anschmiegsame,
weiche Vlies an einigen Stellen etwas verhärtet, eine Klümpchenbildung
a la Absorin blieb jedoch aus.
Fazit: Die Abriform überrascht und besticht
durch ihre Dicke. Sie ist die bessere Tena, denn was man von der neuen zu
halten hat, ist in einschlägigen Foren jederzeit nachzulesen.
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